Hurricane

Ich habe meinen ersten Hurricane erlebt und überstanden. Es war so ein komisches, aber auch aufregendes Erlebnis. Meine Familie hatte beschlossen zu Hause zu bleiben. Alles was wegfliegen könnte haben wir gesichert und die Haustür haben wir abgedeckt. Die Supermarkt Regale waren ausgekauft und alle Läden haben geschlossen. Leute die am Meer oder Fluss wohnen haben ihre Häuser verlassen und andere haben ihre Fenster und Türen zugenagelt. Jeder hat alles Mögliche versucht. 

Der Sturm und der Regen waren so heftig, dass ich dachte, dass Haus würde wegfliegen. Als es geblitzt hat, leuchtete der Himmel türkis. Auf gewisse Weise sah es schön aus, aber es war auch unheimlich. Geschlafen hat in der Nacht keiner wirklich gut. Um 1 Uhr ist dann der Strom ausgefallen, den wir nach 15 Stunden endlich wieder zurück hatten, um 4 Uhr gab es eine Tornado Warnung, die sich aber aufgelöst hat und am nächsten Morgen sah die Welt irgendwie anders aus. 

Komisch, dass der Hurricane genau am 9/11 eingetroffen ist. 

Heute waren wir mit dem Aufräumen beschäftigt und wenn man durch die Nachbarschaft fährt, dann sieht man hohe Berge von Ästen, umgekippte Bäume und viele Bewohner in ihren Vorgärten. Die Ampelanlagen funktionieren immer noch nicht und viele Häuser und Läden sind noch ohne Strom. In einem Teil der Stadt steht noch vieles unter Wasser und die Brücken über den River sind gesperrt. Die Schule ist seit Freitag geschlossen und wir müssen auch Donnerstag erst wieder hin. 

Es war auf jeden Fall ein Ereignis, dass man so schnell nicht wieder vergisst. 

Nächstes Wochenende fahren wir nach Tampa und mal gucken wie es dort ausschaut. 

 

Meine ersten Schulwochen

Hey friends,
Ich wollte auch mal wieder hier auf meinem Blog aktiv werden.

Meine ersten Schulwochen sind jetzt vorbei und ich bin wirklich froh hier zu sein.

Zur Schule fahre ich immer mit dem Bus, der um 6.22 Uhr bei mir hält. Um 7.15 Uhr fängt die Schule an und endet um 14 Uhr. Von 14.30-16.30 Uhr habe ich dann jeden Tag Schwimmtraining. Ich liebe mein Team und die Zeit die wir zusammen verbringen. Durch das Schwimmen habe ich viele neue Freunde kennengelernt mit denen ich viel Spaß habe. Letzte Woche hatten wir auch unseren ersten Wettkampf, der soweit eigentlich ganz super gelaufen ist, bis es angefangen hatte zu Gewittern. Da wir draußen schwimmen, mussten wir den Wettkampf abbrechen. Die Veranstaltung ist wesentlich kleiner und komplett anders als in Deutschland. Das war eine Umstellung, die aber möglich war. Manchmal ist es echt anstrengend Sport zu treiben, weil es so warm ist, aber wir werden schön braun und bis jetzt habe ich es geschafft keinen Sonnenbrand zu bekommen.

Als Schulfächer habe ich an A-Days: English, Algebra, Culinary Arts, Physics und an B-Days habe ich French, HOPE (Health Opportunity Physical Education), US History and Individual Dual Sports. Zur Erklärung, die beiden Tage wechseln sich immer ab, was manchmal echt verwirrend ist. Ich gehe hier aber gerne zur Schule und freue mich immer auf Lunch mit meinen Freunden. Wenn ich nach der Schule nach Hause komme, bin ich ziemlich müde und gehe relativ früh schlafen.

Am Wochenende gehe ich oft ins Gym oder wir unternehmen etwas und Sonntags besuchen wir die Kirche. Ich finde die Kirche hier einfach viel cooler und die Bänke sind so bequem. Letztes Wochenende war Youth Sunday wo wir Jugendlichen den Gottesdienst gestaltet haben. Die Leute hier sind alle so super nett und hilfsbereit. Mit meiner Gastfamilie komme ich super klar und wir haben viel Freude zusammen. Mir meinem Gastbruder war ich Golf und Disc Golf spielen, was sehr viel Spaß gemacht hat, aber nicht ganz so einfach war.

Heute ist Labor Day und wir haben schulfrei. Vielleicht gehen wir heute an den Strand, aber mal gucken was sich sonst noch so ergibt.

Ich melde mich, eure Sarah.