Hurricane

Ich habe meinen ersten Hurricane erlebt und überstanden. Es war so ein komisches, aber auch aufregendes Erlebnis. Meine Familie hatte beschlossen zu Hause zu bleiben. Alles was wegfliegen könnte haben wir gesichert und die Haustür haben wir abgedeckt. Die Supermarkt Regale waren ausgekauft und alle Läden haben geschlossen. Leute die am Meer oder Fluss wohnen haben ihre Häuser verlassen und andere haben ihre Fenster und Türen zugenagelt. Jeder hat alles Mögliche versucht. 

Der Sturm und der Regen waren so heftig, dass ich dachte, dass Haus würde wegfliegen. Als es geblitzt hat, leuchtete der Himmel türkis. Auf gewisse Weise sah es schön aus, aber es war auch unheimlich. Geschlafen hat in der Nacht keiner wirklich gut. Um 1 Uhr ist dann der Strom ausgefallen, den wir nach 15 Stunden endlich wieder zurück hatten, um 4 Uhr gab es eine Tornado Warnung, die sich aber aufgelöst hat und am nächsten Morgen sah die Welt irgendwie anders aus. 

Komisch, dass der Hurricane genau am 9/11 eingetroffen ist. 

Heute waren wir mit dem Aufräumen beschäftigt und wenn man durch die Nachbarschaft fährt, dann sieht man hohe Berge von Ästen, umgekippte Bäume und viele Bewohner in ihren Vorgärten. Die Ampelanlagen funktionieren immer noch nicht und viele Häuser und Läden sind noch ohne Strom. In einem Teil der Stadt steht noch vieles unter Wasser und die Brücken über den River sind gesperrt. Die Schule ist seit Freitag geschlossen und wir müssen auch Donnerstag erst wieder hin. 

Es war auf jeden Fall ein Ereignis, dass man so schnell nicht wieder vergisst. 

Nächstes Wochenende fahren wir nach Tampa und mal gucken wie es dort ausschaut. 

 

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